Die Goldvorräte der Erde: Was vom begehrten Metall noch übrig ist ..





  • Die Goldvorräte der Erde: Was vom begehrten Metall noch übrig ist

    Gold ist wohl der Rohstoff, um den sich die meisten Legenden und Mythen ranken.

    Irgendetwas hat es an sich, was uns Menschen magisch anzieht. Schon seit der Antike wird es als enorm wertvoll erachtet, als Zahlungsmittel eingesetzt oder zu Schmuck verarbeitet.

    Das Edelmetall kommt auf der Erde natürlich vor. Daher ist es aber, genau wie beispielsweise Öl, leider endlich.

    Da ist die Frage naheliegend: Wie steht es eigentlich um die Goldvorräte unserer Erde?


    Abbau seit der Antike

    Die Geschichte des Goldabbaus reicht weit zurück. Schon vor unserer Zeitrechnung begann das professionelle Schürfen des Edelmetalls.

    Zuerst wurde vor allem das ober flächig vorkommende Gold genutzt.

    Im Mittelalter dann schossen die Bergwerke in Europa wie Pilze aus dem goldhaltigen Boden.

    Dazu kamen Importe aus aller Herren Länder, vor allem aus Afrika.

    Goldgewinnung heute, das heißt vor allem: große Minen, physikalisches Wissen und viel Chemie.

    Goldhaltiges Gestein wird gesprengt und gemahlen, dann kommen chemische Verfahren zum Einsatz. Die lösen auch die aller kleinsten Partikel heraus.


    170.000 Tonnen Gold bis jetzt – Tendenz weiter steigend..

    Bis heute wurden etwa 170.000 Tonnen Gold abgebaut. Das entspricht rund 5,1 Billionen Euro.

    Dazu kommen mittlerweile pro Jahr bis zu 2700 Tonnen. Ca. 75% des Gesamtvorkommens auf der Erde ist damit bereits abgebaut.

    Eine Statistik über die weltweiten Goldfördermengen bis 2017 ordnet die Abbaumengen nach Ländern wie folgt ein:

    - USA mit knapp über 8000 Tonnen
    - Deutschland mit ca. 3300 Tonnen
    - Italien und Frankreich mit etwa 2400 Tonnen
    - China mit ca. 1800 Tonnen
    - Russland mit rund 1600 Tonnen

    Die Zahlen beziehen sich auf die geförderten Mengen pro Jahr.

    Gold wird aber immer noch auch aus Afrika importiert.


    Die Goldvorkommen gehen zu Neige

    In den nächsten 20 Jahren werden die Goldvorkommen der Erde erschöpft sein, so der U. S. Geological Survey (USGS).

    Der USGS erfasst, unter anderem, regelmäßig die weltweiten Goldvorkommen und analysiert sie.

    Demzufolge wird das meiste Gold noch in Australien, Russland und Afrika vermutet. Neue Goldadern werden immer wieder mal entdeckt, der wirtschaftliche Faktor spielt aber beim Abbau die Hauptrolle.

    Lohnt es sich, wird mehr investiert. Auch entscheidend dafür ist, wie sich die Technik zum Schürfen weiterentwickelt.

    Auswirkungen der sinkenden Bestände

    Gold wird von vielen Ländern vor allem als Währungsreserven genutzt. Damit sollen unter anderem Inflationen ausgeglichen werden. Außerdem bleibt so die Kaufkraft der Nationen gesichert.

    Wenn das Edelmetall und vor allem die Vorkommen geringer werden, könnte es sein, dass das Edelmetall noch wertvoller wird. Die Folge: der Goldpreis steigt rapide an.


    Seid gegrüßt,

    eure Tia

    
    						

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