Empfohlen Die 5 Speichenregel? Sparen einmal anders ...

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Die 5 Speichenregel? Sparen einmal anders ...


Lange haben wir uns darüber den Kopf zerbrochen was nun wirklich in der heutigen Zeit die richtige Strategie zur Altersvorsorge sein mag.

Ohnehin wird man seit Jahren mit sämtlichen Strategien bombardiert in denen es gilt fleißig zu sparen.

Aber ist dem wirklich so?


Hinterfragen wir die allseits beliebte und so hochgelobte 3 Speichenregel, fällt auf das viele Menschen entweder nicht die finanziellen Möglichkeit dazu besitzen die Regel zu befolgen oder schlicht weg kein ausreichendes Wissen darüber haben.

Wen wundert es auch, ist doch der Aktienmarkt mittlerweile eine Wissenschaft für sich geworden.


Halt, Stopp, von vorne bitte.


Bei der 3 Speichenregel will man mehrgleisig fahren um so das eigene Vermögen abzusichern.

Das klingt zwar zunächst sehr vernünftig aber leider fehlt es oftmals an der richtigen Umsetzung.


Aktien - Immobilien - Edelmetalle, so die Weisheit ...


Die Aktien:

Klar ist, wer sich nicht wirklich intensiv damit beschäftigt wird auf Dauer verlieren.

Der Aktienmarkt ist mehr für Menschen gedacht die sich damit viel beschäftigen.

Wer will schon sein Vermögen in diesen Zeiten unsicheren Mechanismen überlassen?

Zwar kann man so manche Dinge vorher abschätzen aber als sicherste Anlage kann man denn Aktienmarkt nicht bezeichnen.


Die Immobilien:

Der Markt ist heute so teuer wie noch nie.

Auch in früheren Zeiten musste man erheblich Geld in die Hand nehmen um ein Haus oder eine Wohnung sein Eigen nennen zu dürfen. Heute ist es mehr.

Es ist einiges an Wissen, womöglicher weiße auch Glück, erforderlich um eine passende Immobilie zu finden.

Denn wer will schon mit unerwarteten Kosten erschlagen werden?


Die Edelmetalle:

Last but not least sind Edelmetalle für viele eine gute Möglichkeit einzusteigen.

Macht man alles richtig muss man nicht direkt mit mehreren tausenden von Euronen einsteigen.

Step by Step kann man sich hier getrost und ruhig voran tasten. Allerdings gilt auch bei Edelmetallen, nicht alles was glänzt ist gleich Gold!

Deshalb gilt auch hier immer mit Vernunft vorzugehen, sich Wissen anzueignen und sich einen Plan zu machen.


Nun aber zu weiteren Alternativen die bereits zu Großmutters Zeiten umgesetzt wurden.

Oma hatte ihr Geld unter ihrem Kopfkissen.

Von der jungen Generation belächelt scheint diese Strategie im Jahr 2019 einen neuen Sinn zu bekommen.

Geld unter dem Kopfkissen zu lagern mag absurd klingen.

Aber Banken können schneller Bankrott gehen als man denkt.

Am Beispiel von Venezuela können sie sogar ein ganzes Land in die Knie zwingen. Man braucht alternative Strategien.

Denn wer möchte schon wie vor kurzem in Griechenland vor verschlossenen Bank Türen stehen oder über geraume Zeit nur noch wenige Euro abheben dürfen?

(Natürlich sollte das "unter dem Kopfkissen" nicht all zu wörtlich genommen werden. Besser sollte ich sagen "eine ausreichende Menge Bargeld um im Notfall flüssig zu bleiben an einem sicheren Ort zuhause haben")


Teil 4:

Es klingt nach wie vor altmodisch aber genau das hat sich bewährt!

Geld zu Hause zu lagern kann vor allem dann wertvoll werden, gerade wenn es um lebensnotwendige Einkäufe geht.

Ohnehin haben die meisten Bürger wohl kaum für Krisenzeiten für mehrere Wochen Nahrungsmittel gebunkert, auch wenn, so nebenbei angemerkt, die Regierung vor nicht all zu langer Zeit darauf hingewiesen hat.

So gilt es die eigene Flexibilität zu bewahren und wie ginge das neben Edelmetallen besser als wie mit Edelmetallen und dem lieben Bargeld?

Denn nur Bares ist im Zweifel auch Wahres.

So macht es durchaus Sinn den ein oder anderen hart ersparten Euro eben nicht bei der Bank zu lagern um damit im Zweifel schnell agieren zu können.


Teil 5:

Materialismus kann auch ein Vorteil sein.

Nehmen wir als Beispiel mal die Luxusuhren. Breitling, Glashütte, Rolex, um nur drei der schicken Marken zu nennen sind über die Jahre hinweg immer äußerst wertbeständig geblieben.

Daher kann es durchaus Sinn ergeben die ein oder andere Investition in einer der Uhren zurück zu legen. Weniger ist oft mehr ...

Muss man immer gleich tausende von Euro's in das Betongold versenken? Auch hier ist Flexibilität oft besser wenn es darum geht schnell Liquide werden zu können.

Gerade Uhren sind oftmals der kleine Geheimtipp schlecht hin.

(Nebenbei auch Alkohol und Zigaretten. Aber das nur am Rande, ganz leise erwähnt ;))


Fassen wir zusammen,

Aktien können gut sein wenn man sich regelmäßig damit beschäftigt und wenn man genau weiß was man damit vorhat bzw. wohin man damit will und was man damit bezwecken möchte.

Immobilien können gut und wichtig sein wenn man das nötige Geld dafür aufbringen kann, wer will in aller Regel nicht ein Haus sein eigen nennen dürfen?

Edelmetalle sind als dritte Speiche im Bunde sehr gut da man damit immer eine gewisse Flexibilität bewahrt!

Geld ansparen ist ebenfalls wichtig da man nie weiß wie schnell man Edelmetalle im Zweifel wieder zu Geld machen kann. Gerade wenn es darum geht schnell handeln zu können.

Geld in Sachen ansparen wie z.B. Uhren kann als letzte Speiche noch das kleine I-Tüpfelchen werden um auch noch den letzten Zweifel auszuräumen.


Bis demnächst eure,

Tia ;):thumbup:

Kommentare 2

  • Interessanter Beitrag,

    stimme Dir vollends zu, wenn die Voraussetzungen gegeben sind.

    Aus dem Text kristallisiert sich vor allem Eigeninitiative und Flexibilität heraus. Auch hier bin ich deiner Meinung.

    Ein kleinen Widerspruch hab ich dennoch: Leider sind die meisten Menschen nicht in der Lage, der 3- oder 5-Speichenregel zu folgen, weil sie keine Chance haben, Geld anzulegen, zumindest nicht in der Größenordnung, und das sind in Deutschland mindest. 50-60%. Dennoch ist selbst eine oder zwei Speichen schon eine Reaktion auf unsere "stürmische Zeit" und somit wichtig.


    lg slywalker

    • Da stimme ich dir vollkommen zu. Mehr oder weniger ist der Beitrag ein Versuch die drei Speichenregel gesund zu hinterfragen. Eben aus den von dir genannten Gründen.